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AutorThema: Die "Tiefe" des NLP`s
Uwe Schwarz Beitrag vom 30-12-01 19:52     Profil einsehen von Uwe Schwarz.   E-Mail senden an Uwe Schwarz.  
Bei meiner Arbeit mit NLP und Spiritualität wurde mir schon bald klar das es (für mich offensichtlich)einen Unterschied zwischen "Persönlichkeit" und "Selbst" gibt. Die Persönlichkeit wird in vielen "spirituellen" Richtungen (auch z.B. in der Quantenpsychologie)als eine Kreation des Egos angesehen, die es mit Hilfe der Vergangenheit (auch Genaologie)und der damit individuellen und kollektiven Glaubenssätzen erschafft. Sie wird deshalb als Maya (Illusion) betrachtet. Setzt eine Methode an der Persönlichkeit an was wird dann verändert? Eine angenehmere Illusion? Ist NLP somit für eine spirituelle Arbeit, im oben stehenden Sinne, überhaupt geeignet?

Da ich das Forum für Spiritualität vertrete möchte ich diese Frage zu allgemeinen Auseinadersetzung in den Raum (Forum) werfen.
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Nicht gefunden! Beitrag vom 10-01-03 20:55    
Hallo Uwe,
da fragt sich doch gerade meine Illusion des Ich, was "weiß" der Mann? (und ich meine jetzt nicht das Informations-Wissen)und "Wird er mir gefährlich?". Das ist zum Beispiel ein häufiges "Gedankenspiel", dass auftaucht, wenn einer daher kommt, der ES in sich trägt (kann es gerade nicht besser ausdrücken). Also mein Ich, dass ja nur eine Illusion ist, fühlte sich ja hinter dem PC im Internet ganz sicher, denn da gibt es keinen Lehrer, der einen in die Augen schaut, überrascht oder wo sich das liebe kleine Ich bedroht fühlt, wenn ein Mensch besonders präsent ist und es fühlbar wird. Ja, diese Frage kam bei persönlichen Kontakten auf und wenn jemand meine Adresse kennt, aber hier in dieser bunten schönen Internet Welt ist ja alles so unverbindlich ungefährlich, denkste. Also ich denke du hast diese Präsenz bereits in der Entwicklung, ja und das SEIN hat sich so ganz leise hinter dem Computer (wo ist ES eigentlich nicht?) eingeschlichen und also, das ist ja auch etwas, was ich nicht bin, na dieses vom SEIN bedroht fühlen, dass von einem präsenten Menschen ausgeht (hier von einem NLP-ler, von dem man diese Tiefe ja erst mal nicht erahnt. Ja, was ich nicht bin, das erlebe ich jeden Tag, aber ich merke, dass ich es immer mehr einfach ohne Beurteilung sehe, aber wenn es ganz zu dieser Angst kommt des Ego, dann verliere ich unweigerlich die Präsenz und lande wieder in meinen ewigen analytischen Gekreise des Denkens und das dieser Mensch mir nahe kommt und das SEIN mir nahe kommt, das ist natürlich auch nur ein Gefühl und gehört der Reaktionskette an, eine Art Abwehrreaktion, aber dieses Fließen zeigt sich mehr. Und, natürlich hat das Ego Angst, dass entdeckt wird, dass es eine Illusion ist. Wie weit geht in dieser Richtung deine Entwicklung? Du machst mir sogar übers Internet einen recht präsenten Ausdruck. Leider reden Menschen die schon weiter sind nicht über ihre Erfahrungen, meistens zumindest. Und die noch mitten drin stecken in der sog. dunklen Nacht der Seele, das sind dann diejenigen die in Foren reden... Offensichtlich müssen die anderen Foren-Teilnehmer dann ja der Erleuchtung näher gekommen sein, von ihnen liest man ja nichts mehr. Vermutlich sind sie zu sehr mit dem LEBEN "beschäftigt"? Gruß Sandra
Uwe Schwarz Beitrag vom 17-01-03 19:53     Profil einsehen von Uwe Schwarz.   E-Mail senden an Uwe Schwarz.  
Hallo Sandra,

Natürlich hat das Ego Angst zu sterben und es ist sehr geübt in seinen Ablenkungsmanövern. Das hast Du ja beobachtet. Weit meine Entwicklung ist kann ich nicht sagen, das würde ja Maßstäbe vorraussetzen. Das Sein hat keine Maßstäbe, es IST einfach und kennt auch nichts anders. Es gibt somit nichts besseres oder schlechters, höher oder tiefer etc. Die Unterscheidung hört auf. Also ich bin wie jede/r andere auch.

Uwe
Nicht gefunden! Beitrag vom 19-01-03 20:00    
Hallo Uwe,
und das EGO plant erleuchtet zu werden..., es will erleuchtet werden oder es sagt Ich bin ja schon erleuchtet und schon hockt man entweder in der strengen Selbstdisziplin und verliert die Lockerheit oder man verfällt gnadenlos dem, alles ist gut so wie es ist und wird apathisch und faul, bequem. Tja, und dann will das EGO also auch noch das Wollen aufgeben um erleuchtet zu werden. Und natürlich will das EGO nicht wirklich erleuchtet werden, kann es ja auch nicht, sondern eher eine Art Super-Ego und es kann auch nicht das Wollen aufgeben. Und so geht der ewige Kreislauf weiter und das liebe Ego fragt dann auch noch Was nun? Wie geht es weiter? Tja und das fragt man sich dann auch wirklich... Sandra
Uwe Schwarz Beitrag vom 20-01-03 15:27     Profil einsehen von Uwe Schwarz.   E-Mail senden an Uwe Schwarz.  
Hallo Sandra,

ja, wenn es so einfach wäre :- )
vielleicht ist es ja auch einfach.

Angenommen das Sein ist alles. Also, alles besteht aus dem Sein, weil es die Quelle aller Schöpfungen ist!? Und das Sein wäre Vollkommen, sind dann seine Schöpfungen Unvollkommen, wäre es dazu überhaupt in der Lage? Was ist es dann was uns die Welt irgendwie unvollkommen erscheinen läßt?
Es ist unsere Wahrnehmung. Wahrnehmung bedeutet auch Unterscheidung. Das Ego, ist die Funktion der Trennung, was mit Sicherheit einen Sinn haben könnte, vielleicht. Das Bewusstsein der Trennung ist Illusion und doch auch das einzige was uns von der "Erleuchtung" trennt.
Es IST wie es IST, bedeutet nicht etwas hinzunehmen wei es bequem ist, sondern es ist ein aktiver Akt so wenig wie möglich zu Urteilen und somit zu trennen, womit wir wieder bei einem der Hauptaufgaben des Egos sind.


Liebe Grüße

Uwe
Nicht gefunden! Beitrag vom 20-01-03 18:56    
Hallo Uwe,
es könnte doch so sein. Zuerst ist da die, ich nenne es unbewusste Einheit des Kindes. Dann kommt es zur notwendigen Subjekt-Objekt-Spaltung, ein notwendiger Prozeß der Ich-Werdung beginnt. Wenn das Ich dann ausgeprägt ist in der Trennung und sich selbst bewusst geworden, dann kehrt sich der Weg in der Bewusstheit um, WEIL das LEBEN, das DAO sich selbst über uns Menschen in Bewusstheit geboren sein werden will d. h. nichts anderes, dass die Unendlichkeit an den menschlichen Gefühlen und Handlungen im Schöpfungsakt teilhaben will und der Mensch an der Unendlichkeit teilhaben will, wenn dies zusammenfällt, dann sind mein und dein Wille wie es auch im Christentum so schön heißt, eins. So ist es tatsächlich die Aufgabe des Menschen in Bewusstheit in dieses DAO zurückzukehren. So finde ich es schön, was du gesagt hast, auf dass das Ego aktiv werde und letztendlich kann man sagen, ist es sogar dieser letzte Wunsch des Ich, zurückzukehren, der den Ausschlag bewusst oder unbewusst gibt. Es gibt ja auch genügend Erfahrungsberichte von Erleuchteten wie bei Byron Katie zum Beispiel, die gar keine Intention hatten. Was aber auch bei ihr sehr kritisch geworden ist und mit besserer Vorbereitung vielleicht nicht diese zuerst mal verheerende Folgen haben muß. Die Unendlichkeit will sich durch uns sich selbst bewusst werden und das denke ich ist der Sinn des Ego und der Evolution, auch wenn diese Realisation jenseits von Ego und Evolution liegt. Nichts schließt das andere aus, so sehe ich die seelische Entwicklung nicht als Gegensatz zum Sprung in diese satori "Erfahrung" (ich schreibe es extra in Anführungsstriche, da man es nicht Erfahrung oder Zustand nennen kann). Und leicht ist es für unser kompliziert gewordenes Ego ganz sicher nicht. NLP-Techniken und andere spirituelle und psychologische Techniken können durchaus bis zum, ich nenne es jetzt auch mal so, Abgrund des Sprung in den Ozean der Unendlichkeit führen, doch wodurch das Loslassen geschieht, dass bei manchen Menschen geschieht und bei anderen nicht, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Weißt du warum manche Menschen da plötzlich dieses Loslassen und diese Hingabe ans DAO haben? Welchen Faktor würdest du als bestimmend ansehen?
Uwe Schwarz Beitrag vom 21-01-03 08:57     Profil einsehen von Uwe Schwarz.   E-Mail senden an Uwe Schwarz.  
Hallo Sandra,

ich denke das das Ego die Trennung herbei führte damit die Einheit die Vielheit, sprich sich selbst erfahren kann. Und das es bei allem wieder in der Einheit mündet. Natürlich ist diese Trennung, die Vielfalt, eine Illusion, denn das SEIN kann nicht wirklich getrennt werden. Somit ist die Einheit, das SEIN, in jedem Augenblick und an jedem Punkt (Zeit und Raum gibt es nicht) zugänglich. Ich denke wir wissen das beide.
Das Ego erfüllt die Funktion der Trennung und durch die Identifikation mit dem Ego wird aus dem Spiel ein Kampf. Denn wenn wir die Trennung als wirklich erfahren, bedeutet es immer auch Enge, sprich Schmerz und Angst. Das Gegenteil von Weite und "Gleichgültiger" Liebe. Und in allen Menschen gibt es diese Sehnsucht danach. Aufgrund einer vielzahl von Arbeiten mit Menschen, scheint dieser Punkt der Trennung an einem Vorgeburtlichen Punkt zu erfolgen. Diesen Punkt der Trennung, nenne ich den Core Schmerz.An diesem Punkt wird das Ego neu geboren und sogleich sucht es nach einer Erklärung oder einer Rechtfertigung, den allerersten Glaubenssatz könnte man sagen, das dieses Ereignis erkärt. Darauf baut sich dann unsere Persönlichkeit auf, die im Grunde sowohl Sammelstelle als auch eine Strategie ist, das Gegenteil des ersten "Glaubenssatzes" zu beweisen. Die innere Polarität beginnt und dies kann sich zu einem Regelrechten Kampf ausweiten. Zu Deiner Frage was das Loslassen begründet. Je geringer diese innere Polarität ist, umso näher, intimer werden wir mit dem Sein. Und manchmal, wenn sie zusammenbricht, wie bei Katies, bricht das SEIN einfach durch. Dies hab ich auch z.B. auch bei der Arbeit mit Totkranken Menschen erlebt.


Uwe
Michael Fromm Beitrag vom 21-01-03 09:08     Profil einsehen von Michael Fromm.   E-Mail senden an Michael Fromm.  
Hallo Uwe, hallo Sandra,
ich verfolge mit Begeisterung Euren Dialog und bin "hin und weg"! ;-)))
Das alles was Ihr da beschreibt, will aber nicht nur "gedacht" sondern "gefühlt" werden. Herzu ist es sicher hilfreich, es nicht nur beim "Selbstversuch" zu belassen, sondern sich einen Lehrer zu suchen, der einem hilft ins Gefühl zu kommen - denn das ist oftmals eine große Hürde. Ich jedenfalls habe damit äußerst positive Erfahrungen gemacht.

Michael
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