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AutorThema: Die "Tiefe" des NLP`s
Uwe Schwarz Beitrag vom 30-12-01 19:52     Profil einsehen von Uwe Schwarz.   E-Mail senden an Uwe Schwarz.  
Bei meiner Arbeit mit NLP und Spiritualität wurde mir schon bald klar das es (für mich offensichtlich)einen Unterschied zwischen "Persönlichkeit" und "Selbst" gibt. Die Persönlichkeit wird in vielen "spirituellen" Richtungen (auch z.B. in der Quantenpsychologie)als eine Kreation des Egos angesehen, die es mit Hilfe der Vergangenheit (auch Genaologie)und der damit individuellen und kollektiven Glaubenssätzen erschafft. Sie wird deshalb als Maya (Illusion) betrachtet. Setzt eine Methode an der Persönlichkeit an was wird dann verändert? Eine angenehmere Illusion? Ist NLP somit für eine spirituelle Arbeit, im oben stehenden Sinne, überhaupt geeignet?

Da ich das Forum für Spiritualität vertrete möchte ich diese Frage zu allgemeinen Auseinadersetzung in den Raum (Forum) werfen.
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Nicht gefunden! Beitrag vom 21-01-03 23:13    
Hallo Uwe, hallo Michael,
in vielen Biographien steht erst die leidvolle Erkenntnis, dass das Ich völlig hilfslos ist und sich nicht verbessern kann. Meist geschieht das auch durch dramatische Veränderungen in der Außenwelt, die als Leid erscheint und damit das Ego in diese Aufgabe "zwingt". Nach meiner Analyse geschieht das seltens freiwillig, selbst bei Menschen, die den spirituellen Weg gehen. Das nennt man nicht umsonst die dunkle Nacht der Seele und wird in anderen Kulturen eben nur anders genannt. Ich experimentiere damit durchaus mit NLP-Techniken. Und zwar ist meine Theorie folgende: Um derartige Eskapaden in der Außenwelt zu vermeiden, ist es eine Möglichkeit, dem Gehirn beizubringen, dass dies nicht mehr die richtige Art und Weise des Lebens ist, indem es in der Leinwand dissoziert "geprüft" wird und das Gehirn erkennen lernt, dass diese Zirkelschlüsse nicht funktionieren, denn dumm ist unser Werkzeug nicht. Um dann, wenn dieser Zirkelschluß gelöst wird, in diesem Moment in den assozierten Zustand zu springen. Schamanen tun es auf ähnliche Art und Weise, allerdings gleich von Anfang an im assozierten Zustand und nicht erst über die Dissozation von der Leinwand. Trotzdem scheint das nicht der Punkt zu sein, rausgefunden habe ich es noch nicht. Ja, ich will, wenn es geht gewisse schmerzliche Prozesse durchaus "umgehen", was bisher aber nicht gelang. Aber NLP kann meiner Meinung nach durchaus zeigen, wie das menschliche Gehirn diesen Punkt des sich freiwilligen Einlassen vermeidet und damit neues Leid schafft. Von einigen Schamanen und Astralreisenden weiß man, dass sie die dunkle Nacht der Seele innerhalb von 3 Tagen "erledigt" haben, was manche Jahre gebraucht haben, weil es in der zeitlosen inneren Welt geschah mit der vorbehaltlosen Annahme allen was ist. Allerdings ist dieser kurze tantrische Weg meiner Meinung nach auch ein kritischer und gefährlicher Weg, weshalb ich es erst mal mit dieser Dissozationstechnik versucht habe. Meine Analyse von Biographien verschiedenster Erleuchteter aus verschiedensten Mileus hat ergeben, dass dieser "Punkt der Verzweiflung" and der nichts mehr geht, offensichtlich ein Faktor ist, vermutlich ist das Eingeständnis des "Ich kann mich nicht verbessern" und dieses Eingeständnis der Hilfslosigkeit des Ich, weil im Zirkelschluß befangen, überhaupt der Faktor, eine Art, so kann ich nicht mehr weiterleben, aber eben ohne sich physisch umzubringen, sondern eben diese ganze Konditionierung sterben zu lassen. Michael, du hast ganz Recht, es muß gefühlt werden. Ich arbeite auch mit einem Lehrer, so ist das nicht und bin offen dafür, von anderen Menschen zu lernen. Und trotz allen Widerstands meines Egos spüre ich das "Tiefergehen" in das Dao, dieses Fließen, dass auch gar nicht nach dem Ego seine Meinung fragt, sondern trotz allem, trotz Suche, Widerstand, Macken und dergleichen immer wieder auftritt. Ach ja, Michael, erzähle das einem FÜNFER Enneatyp, der ich bin, wenn er immer wieder vom Leben selbst nicht nur ins kalte Wasser, sondern in den Fluss des Lebens selber "hineingeworfen" wird. Das Dao selbst scheint sich manchmal geradezu einen Dreck um die Meinung eines Ego bilden, im Ernst, so oft ich mich auch im Kopf zurückziehe, so oft kommt das LEBEN auf mich selbst zu oder besser gesagt durch mich hindurch oder wie immer du es nennen willst. Und da spüre ich immer mehr, dass ja das Ego sich auch gar nicht vom DAO entfernen kann, da es ja überall ist. Und ja, da schielt man immer mehr noch auf den Kampf des Ego, anstatt auf das LEBEN, dass bereits mehr und mehr in einem wirkt. Würdet ihr sagen, dass eine derartige Leinwand-Technik wie ich sie genannt habe, funktionieren könnte, oder ist dies auch nur wieder die typische Distanzierung vom Leben? Bei mir funktioniert es sogar, aber vielleicht liegt es ja daran, dass das DAO auch dort ist...
Gruß Sandra
Nicht gefunden! Beitrag vom 24-01-03 21:28    
Zum letzten Beitrag ist anzumerken, dass die Sache mit den 3 Tagen eine symbolische Anmerkung ist und die Techniken kein Ersatz für das Agieren in der Außenwelt sind. Ohne genaueres Übereinstimmen sind derartige Sätze die ich gebracht habe gefährlich und offensichtlich sogar für mich selbst, da ich zumindest nah dran bin, sie selbst zu widerrufen, da ich gerade meine, dass es wohl doch etwas heftig war. Ich bin in der Ausdrucksweise in eine gefühlsmäßige Identifizierung gerutscht und man möge es mir verzeihen. Ich hoffe, du Uwe und Michael seid nicht allzu sehr geschockt, sowie geneigter Leser. Ich bringe manchmal selbst Dinger, die mich dann selbst wiederum schockieren, in denen ich mit mir selbst zusammenstoße. Es beruft sich auf eine Nahtoderfahrung, die bis ins Dao ging und ich da ja auch nicht gefragt wurde, ob ich das jetzt gerade angemessen finde, manches scheint eben nicht von mir, sondern erst mal vom LEBEN selbst auszugehen. Wie steht ihr eigentlich zu dem Punkt der Unsicherheit des Lebens, der Unsicherheit der Existenz, der wir ja immer ausgesetzt sind? Die Unsicherheit des Daseins ist ja oft ein Thema der fernöstlichen Sicht. Wie wird dieses Thema aus dem NLP behandelt? Zu welchen Schlußfolgerungen ist man da gekommen? Hat sich das überhaupt schon mal jemand mit den Augen eines NLPler angeschaut?
Gruß Sandra
Nicht gefunden! Beitrag vom 04-02-03 21:35    
Hallo Uwe, hallo Michael,
war ich nun zu kras? Habe ich mich jetzt unbeliebt gemacht? Dann entschuldigt den Ausrutscher, es waren auch einige Fehler drin, ich gebe es ehrlich zu. Da sind die Pferde etwas mit mir durchgegangen. Sandra
Michael Fromm Beitrag vom 05-02-03 11:52     Profil einsehen von Michael Fromm.   E-Mail senden an Michael Fromm.  
Hallo liebe Sandra,
nein, nein, das war nicht zu krass. Ich habe nur deshalb nicht reagiert, weil ich im Moment beruflich viel um die Ohren habe - entschuldige. Aber eine eher technische Frage - wäre eine Konversation via Email nicht etwas einfacher? Was meinst Du, lieber Uwe, dazu ??

Michael
Uwe Schwarz Beitrag vom 05-02-03 16:56     Profil einsehen von Uwe Schwarz.   E-Mail senden an Uwe Schwarz.  
Hallo Sandra,

alles ok, melde mich ausführlicher in ein paar Tagen.

Gruß Uwe
Nicht gefunden! Beitrag vom 09-02-03 19:24    
Hallo Uwe, hallo Michael,
ihr müßt natürlich niemals gleich springen nur weil ich im Forum war. Ich war mir nur diesmal unsicher über das was ich selbst gesagt habe. Aber das ist auch mein Ego, nämlich nüchtern und kompetent dastehen zu wollen und ja nicht emotional zu werden. Dann werde ich oft unsicher. Mal noch eine technische Frage: Ich muß ständig die Antworten bis zur letzten Seite im Forum durchklicken. Gibt es da nicht etwas mit dem man gleich in die letzte Seite springen kann? Vielleicht kennt ihr euch ja damit aus. Jeweils 7 Antworten bis zu den 33 durchzuklicken, da frage ich mich muß das sein? E-mail halte ich durchaus auch für eine gute Idee. Allerdings können sich dann keine anderen mehr einschalten. Also, ihr braucht bitte nicht wegen mir zu springen ja. Das war diesmal nur meine Unsicherheit. Also, laßt euch ruhig Zeit mit der Antwort die ihr braucht. Gruß Sandra
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